Ziele setzen und erreichen...

Interaktion Coach/Coachee

Im Coaching können die Anliegen des Coachees (Klient) umfassend und sofern gewünscht  auch langfristig bearbeitet werden. Da berufliche und private Themen meist nicht zu trennen sind bzw. sich gegenseitig beeinflussen, reicht die Zusammenarbeit auch oft in den privaten Bereich hinein, wenn dies notwendig erscheint und gewollt ist. Das Einzelcoaching bietet darüber hinaus auch die Chance, Verhalten und Einstellungen von Führungskräften "on the Job" zu verändern. Die individuelle, intensive und vertrauliche Arbeit ermöglicht kurzfristige Ergebnisse und bietet zudem genügend Freiraum für konzeptionelle Prozessbegleitung. Auf Grund der Interaktion zwischen Coach und Coachee kommt der Gleichwertigkeit der Positionen eine zentrale Bedeutung zu.

Während früher die Zielgruppe fast ausschließlich Manager waren, hat sich das Coaching mittlerweile auch auf den darunter liegenden Ebenen etablieren können. Coaching ist immer weniger von der Position abhängig, sondern wird zunehmend als Prozessbegleitung auf allen Ebenen gesehen. 

Anlässe für ein Coaching

Der wohl wichtigste Grund Coaching in Anspruch zu nehmen, ist ein Mangel an Rückmeldung über das eigene Verhalten, was in einem unrealistischen Selbstbild, beruflichen Orientierungsschwierigkeiten und den darauf aufbauenden Problemen beruht. (Führungsprobleme, Konflikte, Karrierestillstand, Motivationsdefizit, Burnout, Leistungsabfall uvm.).

Der Mangel an Rückmeldung entsteht, weil Führungskräfte oftmals von abhängigen Mitarbeitern, konkurrierenden Kollegen und auf Erfolg wartenden Vorgesetzten umgeben sind, und zum anderen, weil Ehepartner und Freunde, sofern der Kontakt zu ihnen noch nicht ganz der Karriere geopfert wurde, meist überfordert sind und als kompetenter Gesprächs bzw. Austauschpartner nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen. Selbst wenn sich innerhalb dieses Personenkreises urteilsfähige Partner finden, so wird deren Meinung selten konstruktiv aufgenommen. Kritik wird als persönlicher Angriff missverstanden, Lob als Schmeichelei aufgefasst. Hinzu kommt die Angst, vor Kollegen, Freunden und Bekannten an Ansehen zu verlieren, weil man Probleme nicht mehr alleine lösen kann.

Hier kann eine prozessbegleitende Coachingmaßnahme in einem "Schutzraum" des Vieraugengespräches mit höchster Diskretion von Vorteil sein.

Konkrete Gründe für einen Klienten, sich für ein Coaching zu entscheiden

  • Verbesserung der sozialen Kompetenz, der Management- und Führungskompetenzen.
  • Auflösen unangemessener Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Beurteilungstendenzen.
  • Abbau von Leisungs-, Kreativitäts- und Motivationsblockaden, z.B. "innere Kündigung".
  • Allgemeine Erweiterung des Verhaltensrepertoires, insbesondere Flexibilisierung von routinebedingtem Standardverhalten (Vollautomatik).
  • Umgang mit persönlichen (Sinn-) Krisen.
  • Überprüfen der Lebens- und Karriereplanung.
  • Unterstützung bei akuten Konflikten.
  • Veränderung von Organisationsstrukturen oder Organisationsentwicklungsmaßmahmen, z.B. der Umgang mit neuen Rollen, Integration von neuen Mitarbeitern, veränderter Umgang in einer flexiblen und schlanken Organisation.
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen.
  • Umgang mit strukturbedingten Stillständen (Umsatzstagnation) der gesamten Organisation und der individuellen Entwicklung (Karrierestillstand).
  • Unterstützung bei Einführung/Veränderung eines Führungsstils.
  • Konfliktbearbeitung von Einzelnen oder innerhalb von Gruppen.
  • Bearbeiten von Diskrepanzen zwischen formaler Kultur und gelebter Kultur im Unternehmen.

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